9. Juli 2007
Business Intelligence als Basis für ein strategisches Reporting in der Assekuranz
Deutsche Versicherungsunternehmen befinden sich im Spannungsfeld vielfältiger Anforderungen. Neben der parallelen Rechnungslegung nach HGB und IFRS sind insbesondere regulative Anforderungen sowie verkürzte interne und externe Berichtswesenzyklen Themen, mit denen sich Erstversicherer auseinander setzen. Das Problem, das Versicherer lösen müssen, besteht darin, oftmals unstrukturierte Daten so zu aggregieren, dass sie zur Steuerung eines Versicherungsunternehmens genutzt werden können. Die Möglichkeit, dieser Herausforderung zu begegnen, besteht im Aufbau einer Business-Intelligence-Plattform. Diese schafft die Voraussetzungen, die Daten- und Anwendungsintegration zu verbessern sowie die Anforderungen an das interne und externe Berichtswesen umfassend abzudecken.
Der Vortrag skizziert die IT-technischen Aspekte der Group-Reporting-Lösung eines Erstversicherers, die eine Verfügbar- und Analysefähigkeit der Daten gewährleistet. In einer Live-Demo wird eine SAP-basierte Planungsanwendung als ein Bestandteil der Group-Reporting-Lösung vorgestellt.
5. Juli 2007
Leistungsoptimierende Komposition paralleler Programme aus explizit-parallelen Komponenten
Der Vortrag beschreibt einen Ansatz zur statischen und dynamischen Komposition paralleler Programme aus Komponenten. Die Komponenten enthalten explizit-parallelen Code mit zwei Schnittstellen: neben der üblichen funktionalen Schnittstelle exportiert der Komponentenhersteller auch Metadaten zum Laufzeitbedarf der Komponentenimplementierung.
Diese Metadaten können, falls Problemgrößen statisch bekannt sind, bereits bei der Programmsynthese von einem Kompositionswerkzeug eingelesen und zur statischen Voroptimierung des parallelen Programmes genutzt werden. Im allgemeinen Fall ermöglichen die Metadaten nach statischer Vorverarbeitung eine Optimierung des parallelen Programmablaufs zur Laufzeit, indem etwa Spielräume zur parallelen oder seriellen Komposition unabhängiger paralleler Teilberechnungen zur Lastbalancierung genutzt werden, oder indem bei geringen Prozessoranzahlen ineffektive parallele Implementierungen unterdrückt werden.
Diese Optimierungen eignen sich insbesondere für rekursive Realisierungen paralleler Divide-and-conquer-Algorithmen.
Unser Verfahren kann verallgemeinert werden um die automatische Auswahl algorithmischer Varianten, d.h. von Komponenten, die dieselbe Funktionalität implementieren, aber für verschiedene Problemgrößen und Prozessoranzahlen unterschiedlich gut geeignet sind. Die optimierende Komposition sequentieller Programme ergibt sich als ein Spezialfall.
3. Mai 2007
Business Intelligence - Aktuelle Trends und Stolpersteine
Obwohl BI-Systeme sich als unverzichtbarer Bestandteil moderner Systeme zur Entscheidungsunterstützung am Markt etabliert haben, gibt es nach wie vor Stolpersteine, die den Erfolg gefährden, aber auch neue Chancen und Trends, die es zu (er)kennen gilt.
Und genau hier setzt der Gastvortrag an: Herr Dr. Böhnlein wird als Ergebnis mehrjähriger Projekterfahrungen bei Planung, Entwicklung, Einführung und Betrieb von BI-Systemen wesentliche Stolpersteine (Fallstricke) bei derartigen Projekten skizzieren, um Projektbeteiligten wie auch Entscheidern ein kompaktes Hilfsmittel zu geben, um die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches BI-Vorhaben selbst in die Hand zu nehmen. Zu den angesprochenen Problembereichen gehören Projektmanagement, Vorgehensmodelle, Datenschutz, Datenqualität und Informationsbedarfsanalyse bei BI-Vorhaben.
Der zweite Teil des Gastvortrags gibt dann noch einen Überblick über aktuelle BI-Trends und stellt die folgenden Themenbereiche kurz vor: Management Dashboards, BI meets SOA und Real time BI.
11. Januar 2007
Technologien und Anwendungen der Emotionserkennung
Im Rahmen des Usability-Stammtisches Dresden wird Dr. Jörg Voskamp vom Fraunhofer Institut für Grafische Datenverarbeitung in Rostock einen Vortrag zum Thema "Technologien und Anwendungen der Emotionserkennung" halten. Der Vortrag findet am Donnerstag den 11.01.2007 um 17:00 Uhr an der TU Dresden im Neubau der Fakultät Informatik, Nöthnitzer Str. 46 im Raum E023 statt.
Die Erkennung von Emotionen und anderen Gemütszuständen ist von zunehmendem Interesse für innovative mensch-zentrierte Systementwicklung. Systeme, die den emotionalen Zustand ihrer Benutzer erkennen, sind in der Lage, durch angemessene Reaktionen die
Zufriedenheit des Nutzers erheblich zu erhöhen.
Dieser Vortrag beleuchtet die am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung Rostock durchgeführten Forschungsarbeiten, zur Emotionserkennung in Hinblick auf die verwendenten Technologien, Methoden und Ergebnisse. Es wird weiterhin in mögliche Anwendungsgebiete eingeführt und Forschungsarbeiten des Fraunhofer IGD Rostock in der Anwendung der Emotionserkennung vorgestellt.






