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 15. Dezember 2005
Web Services und Persistenz

Der Transfer von Daten zwischen verschiedenen Systemen, Sprachkonzepten und Rechnerarchitekturen wird durch die Nutzung von Web Services erheblich vereinfacht. Jedoch müssen Eigenschaften wie Transaktionssicherheit, langlebige Verbindungen, Abfragen sowie das Nachladen von persistenten Attributen und Graphen neu überdacht und bewertet werden.
Der Vortrag gibt einen Einblick in die Problematik und stellt Lösungen sowie Strategien für das Datenhandling und den Datentransfer im Web-Services-Umfeld vor.

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Referent: Herr Andreas Holubek,
Signsoft GmbH Dresden
Ankündigung:
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Präsentation:
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Ort: TU Dresden,
Fakultät Informatik, Hörsaal 150
Hans-Grundig-Str. 25 in 01307 Dresden
Zeit: 15.12.2005 (Donnerstag) um 17.00 Uhr
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  8. Dezember 2005
Pragmatisch Programmieren

Das Buch "Der Pragmatische Programmierer" ist seit Jahren ein Bestseller. Die lockere Art, Programmieren ganzheitlich und mit einem Augenzwinkern zu betrachten, macht dieses Buch zu einer erstklassigen Lektüre für alle, die sich professionell mit Softwareentwicklung befassen.

Programmierer, die am Beginn ihrer Karriere stehen, können eine Menge der Fettnäpfchen umgehen; erfahrene Programmierer bekommen durch die netten Anekdoten und frischen Analogien zumindest gute Argumente. (Und wer nicht selbst ein Guru ist, der lernt sicher auch noch eine Kleinigkeit dazu.)

Steffen Gemkow ist einer der Übersetzer dieses Buches und leitet selbst ein Softwareunternehmen. Als Entwickler-Coach ist er -wie die Autoren- an forderster Front dabei, wenn Pragmatisches Programmieren seine Stärken in der Praxis beweist. Der Vortrag geht an vielen Stellen über das Buch hinaus und gibt Ihnen konkrete Anregungen, wie Ihre Softwareprojekte noch erfolgreicher werden können. Der wesentlichste Punkt dabei: Investieren Sie in den wichtigsten Erfolgsfaktor - die Programmierer.

Inzwischen sind eine Reihe weiterer Bücher zu diesem Thema erschienen: http://www.pragmatischprogrammieren.de

Referent: Herr Steffen Gemkow,
Geschäftsführer der ObjectFab GmbH Dresden
Ankündigung:
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Ort: TU Dresden,
Fakultät Informatik, Hörsaal 150
Hans-Grundig-Str. 25 in 01307 Dresden
Zeit: 08.12.2005 (Donnerstag) um 17.00 Uhr
Ansprechpartner: Prof. Dr. R. Liskowsky
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  1. Dezember 2005
Online-Rathaus Dresden - praktische Umsetzung einer kommunalen eGovernment-Stategie

Am 14.09.2004 wurde im Rahmen eines Kabinettsbeschlusses der sächsischen Landesregierung der entwickelte "eGovernment-Fahrplan für die Kommunen des Freistaates Sachsen" beschlossen. Als Wesentlich wurde dabei explizit formuliert, dass die Umsetzung eine gemeinsame Aufgabe von Staat und Kommunen darstellt, welche ein abgestimmtes Vorgehen als auch eine Bündelung der verfügbaren öffentlichen Kapazitäten erfordert. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen allgemein wieder verwendbar und nachhaltig sein. Wie viele andere sächsische Kommunen sieht sich Dresden als aktiver Teil dieser Entwicklung.

Während der eGovernment-Entwicklung seit 2004 stellte sich zum einen der Aspekt der Abstimmung zwischen Staat, Landkreisen und Kommunen als kritisch für eine erfolgreiche Entwicklung heraus. Zum anderen ist die Nachhaltigkeit ein wesentlicher Erfolgsfaktor der weiteren eGovernment-Entwicklung.

Der Vortrag zeigt die Herangehensweise Dresdens an der Erreichung von Abstimmung und Nachhaltigkeit und stellt neben der konzeptuellen Herangehensweise vor allem das praktischen Ergebnis sowie Problemfelder in der Umsetzung dar.
Neben den Lösungen, welche vom Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen Dresden erarbeitet wurden, wird ebenfalls das "Sächsisches Forschungs und Transferzentrum für öffentliche Informationsverarbeitung und eGovernment" (SORAIA) als Kooperationsplattform des Know-how-Transfers dargestellt.

Referent: Herr Dr. Michael Breidung,
Betriebsleiter des Eigenbetriebes IT-Dienstleistungen Dresden im Rathaus
Ankündigung:
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Präsentation:
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Ort: TU Dresden,
Hörsaalzentrum, Hörsaal 105
Bergstr. 64 in 01069 Dresden
Zeit: 01.12.2005 (Donnerstag) um 17.00 Uhr
Ansprechpartner: Prof. Dr. A. Hilbert
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 24. November 2005
Usability Stammtisch

Themen:
1. Stand und Probleme der aktuellen ISO-Normung für Usability und Accessibility
2. Erfahrungsbericht von der Internationalen Konferenz Mensch & Computer

Referent: Herr Prof. Dr. Wolfgang Wünschmann,
TU Dresden, Fakultät Informatik
Herr Dr. Hans-Günther Dierigen,
TU Dresden, Fakultät Informatik
 
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  3. November 2005
Antrittsvorlesung der Professur Computergraphik und Visualisierung: Neue Perspektiven der Digitalen Geometrieverarbeitung

Der aufwendige Entwicklungsprozess von Autos, Flugzeugen und Schiffen wurde seit den 60iger Jahren durch den Computer unterstützt. Der Entwurf geometrischer Formen konnte dank neuer mathematischer Methoden und Softwarepakete stark vereinfacht werden. Mit dem wachsenden Einfluss der Computerspiele- und Filmindustrie auf die Computergraphik stieg auch das Interesse an einer möglichst naturgetreuen, digitalen Nachbildung unserer Welt. Entwurfstechniken sind dafür nicht praktikabel, weil ein realistischer Eindruck von sehr vielen Details lebt.

Deshalb verwendet man heutzutage beim Erstellen von virtuellen Welten digitale Aufnahmetechniken wie man sie von Ton und Bild kennt. Im ersten Teil des Vortrags wird das Grundprinzip für die Aufnahme geometrischer Form vorgestellt. Danach werden die wichtigsten Techniken zur digitalen Aufbereitung und Weiterverarbeitung aufgenommener Geometriedaten diskutiert. Zu diesen Techniken gehören die Glättung verrauschter Aufnahmen, die Kompression und Vereinfachung sehr großer Datensätze, die Erstellung von Atlanten für die Texturierung und die Bearbeitung der geometrischen Form.

Im zweiten Teil des Vortrags werden die neuen Richtungen in der digitalen Geometrieverarbeitung erläutert, die am Lehrstuhl für Computergraphik und Visualisierung in zukünftiger Forschung verfolgt werden. Darunter fallen die Aufnahme von bewegten Formen, wie z.B. ein sprechendes Gesicht oder ein tanzender Mensch, und die Untersuchung von Verarbeitungstechniken, die mit Hilfe kohärenter Speicherzugriffe die digitale Geometrieverarbeitung deutlich beschleunigen können.

Referent: Herr Prof. Dr. Stefan Gumhold,
TU Dresden, Fakultät Informatik
 
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 27. Oktober 2005
Usability Stammtisch

Themen:
1. INTERREG LIFE - Ein Praxis- und Evaluationsbericht ber ein Internetportal für und mit Menschen mit Behinderungen
2. Corporate Design und Usability am Beispiel von Internetauftritten

Referent: Frau Diana Ruth,
TU Dresden, Privat-Dozentur Angewandte Informatik
Frau Silke Nitzsche,
T-Systems Multimedia Solutions GmbH Dresden
 
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 20. Oktober 2005
Die E-Government-Strategie des Freistaates Sachsen

Der Vortrag beschäftigt sich mit Fragestellungen zum Thema eGovernment in der sächsischen Landesverwaltung.

Einleitend wird hierzu eine Analyse der IT-Entwicklung der letzten Jahre vorgenommen. Daran schließt sich ein Überblick zur IT-Infrastrukur der Landesverwaltung an. Anschließend befasst sich der Autor mit Grundsatzfragen der gegenwärtigen und zukünftigen Vorgehensweise im Bereich eGovernment und stellt Schwerpunktprojekte vor. Neben technischen Aspekten werden hierzu organisatorische, finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen diskutiert.

Referent: Herr Dr. Hans-Peter Seddig,
Leiter Koordinierungs- und Beratungsstelle für Informationstechnik der Sächsischen Staatskanzlei
Präsentation:
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 14. Juli 2005
RFID - Technik, Standards und betriebswirtschaftliche Anwendungspotenziale

Der Einsatz von Radio Frequency Identification (RFID) und anderen Real-World-Awareness (RWA)-Technologien ist ein sehr effizientes und effektives Instrument, um die Transparenz und das Reaktionsvermögen im Unternehmen auf Marktveränderungen signifikant zu steigern. Ein Hauptziel ist die Reduzierung der Kluft zwischen realer und virtueller Welt mithilfe innovativer RWA-Technologien.

Referent: Herr Dr. Alexander Zeier,
SAP AG, Walldorf
Präsentation:
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  9. Juni 2005
Wettbewerbsvorteile durch Text-Mining und Environmental Scanning? - Neue Technologien im praktischen Einsatz

Das Erkennen gegenwärtiger und zukünftiger Entwicklungen im Geschäftsumfeld wird allgemein als Grundvoraussetzung für die Schaffung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile genannt. Obwohl die Notwendigkeit systematischer Umweltanalysen sowohl in der wissenschaftlichen Literatur als auch in der Unternehmenspraxis unumstritten ist, sind denWirtschaftsnachrichten eher Berichte über Defizite als Erfolgsmeldungen auf diesem Gebiet zu entnehmen. Jedoch werden gegenwärtig viel versprechende Technologien entwickelt, um nützliche Informationen aus Dokumenten, die frei im Internet verfügbar sind, zu extrahieren.

In dem Vortrag wird das Potenzial zur Verbesserung betrieblicher Informationssysteme anhand von zwei Beispielen aufgezeigt. In dem ersten Beispiel werden Erfolg versprechende Kombinationen einzelner Qualifikationen in der akademischen Managementausbildung untersucht. Hintergrund dieser Studie ist der gegenwärtige Wandel in der deutschen Hochschulausbildung, der zu einem gesteigerten Interesse an "marktgerechten" Qualifikationsangeboten führt. Im Internet verfügbare Stellenanzeigen sind mittels der n-gram Kodierung, selbstorganisierender Karten und Assoziationsregeln ausgewertet worden.

In dem zweiten Beispiel wird ein Dokumentenstrom eines Nachrichtendienstes der Hotelindustrie ausgewertet, um für die Betriebe dieser Branche wichtige, sich abzeichnende Entwicklungen zu extrahieren. Die Berechnung von Wortassoziationen ermöglicht dabei das Monitoring interessierender Themen. Eine hyperbolische selbstorganisierende Karte erlaubt die Identifikation von Themen durch eine interaktive Navigation in dem zweidimensionalen Datenraum. Für die Manager ist das Lesen aller Dokumente zu einem Thema nicht zu realisieren, so dass eine Auswahl der relevanten Dokumente wünschenswert erscheint. Es wird die Bewertung der Dokumente vor dem Hintergrund der bereits im Management vorhandenen Wissensinfrastruktur anhand der Information Foraging Theorie vorgestellt.

Information: Präsentationsfolien sind Passwortgeschützt - Anforderung an Tobias Luckner

Referent: Herr Dr. Ralf Wagner,
Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Universität Bielefeld
Präsentation:
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 19. Mai 2005
Usability Engineering - Das DATech-Verfahren und seine Anwendung in der Praxis

Usability, wird zunehmend zu einem Qualitätsmerkmal. Immer mehr Unternehmen sind bestrebt, ihre Produkte gebrauchstauglich zu gestalten. Dabei stehen sie immer wieder vor der Frage, wie sie ihre Entwicklungs- und Prüfprozesse gestalten können, um Produkte zu erhalten, die Usability-Kriterien entsprechen.
Allgemeingültige Usability-Kriterien werden durch die Norm ISO 9241 "Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten" insbesondere in den Teilen 11 (Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit - Leitsätze), 10 (Dialoggestaltung), und 12 (Informationsdarstellung) vorgegeben. Allerdings müssen die in der Norm beschriebenen Kriterien immer im Kontext der Nutzung eines Produktes betrachtet werden. Ein Produkt kann abhängig von dem Nutzungskontext in dem es zum Einsatz kommt gebrauchstauglich sein oder nicht. Beispielsweise kann es vorkommen, dass eine Textverarbeitungssoftware sehr wohl die Aufgaben einer Sekretärin unterstützt, nicht jedoch die eines Journalisten. Wichtig ist deshalb ein Verfahren bei der Gestaltung und Prüfung von Produkten anzuwenden, das den Nutzungskontext des Produktes bzw. die Aufgaben des Benutzers in die Untersuchung einfließen lässt.

Ein solches Verfahren stellt das im "DATech Prüfhandbuch Gebrauchstauglichkeit" vorgestellte Vorgehen dar, das von der Deutschen Akkreditierungsstelle Technik e.V. (DATech) erarbeitete wurde. Grundlage dieses Verfahrens bildet die Norm ISO 9241, speziell die Teile 10 und 12. Ziel ist die Verbesserung des zu prüfenden Produktes. Das Verfahren folgt einem streng benutzerorientierten Ansatz. Im Vordergrund stehen nicht die funktionalen und technischen Merkmale eines Produktes, sondern dessen Nutzungsqualität in einem bestimmten Nutzungskontext.
In dem Vortrag soll das sequentielle Vorgehen des DATech-Verfahrens vorgestellt und anhand eines praxisnahen Beispiels veranschaulicht werden.

Referent: Frau Dorothea Kretschmer,
FhG-FIT, Usability Kompetenzzentrum
Präsentation:
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  4. Mai 2005
Softwarekategorien: So findet man Komponenten

Viele Softwarearchitekten erfinden zuerst Komponenten und analysieren erst im zweiten Schritt die Zuständigkeiten und Abhängigkeiten. Wir schlagen die umgekehrte Reihenfolge vor: Analysiere zuerst die Softwarekategorien, und zerlege danach auf dieser Basis das System in Komponenten, die von vornherein zur richtigen Kategorie gehören. Software-Kategorien sind die Vorstufe zu Komponenten: Die richtigen Komponenten zu finden, ist schwer, aber die Softwarekategorien ergeben sich meist ohne Mühe - sie sind die Wegweiser bei der Suche nach einer vernünftigen Software-Struktur, sie sind Schubladen, in denen man gefundene Komponenten ablegt.

Dieser Vortrag präsentiert das Thema "Softwarekategorien" anhand von Beispielen aus der Praxis im Detail und entwickelt daraus einfache, handhabbare Regeln für den Entwurf von Software.

Autor
Prof. Dr. Johannes Siedersleben
Wissenschaftlicher Leiter von sd&m Research
Professor für Software-Engineering an der FH Rosenheim
Langjährige Beratungstätigkeit auf den Gebieten Software-Engeneering, Objektorientierung, Softwarearchitektur
Herausgeber von "Softwaretechnik" (2. Auflage, Hanser-Verlag, 2002)
Autor von "Moderne Softwarearchitektur: Umsichtig planen, robust bauen mit Quasar" (dPunkt.verlag, 2004)
Autor zahlreicher Publikationen

Referent: Herr Prof. Dr. Johannes Siedersleben,
sd&m AG, München
Präsentation:
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 14. April 2005
Speicherung von XML in Datenbanken

Dass XML-Dokumente dauerhaft gespeichert werden müssen, ist in vielen Anwendungsgebieten keine Frage mehr. Wenn es aber um die Wahl eines geeigneten Datenbanksystems für diese Speicherung geht, liegt die Antwort nicht sofort auf der Hand. Zum einen gibt es die eingeführten relationalen Datenbanksysteme, die verschiedene Methoden zur XML-Speicherung anbieten, zum anderen gibt es dedizierte XML-Datenbanksysteme. Im Vortrag werden die jeweiligen Ansätze gegenübergestellt. Als XML-Datenbanksystem wird dann Tamino von der Software AG näher betrachtet.

Referent: Herr Dr. Harald Schöning,
Software AG Darmstadt, Bereich Forschung und Entwicklung
Präsentation:
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 31. März 2005
Architektur und state-of-the-art des Computerschach-Monsters Hydra

Der immer noch spektakulärste Erfolg von Computerspielprogrammen ist der Sieg des Schachprogramms Deep Blue gegen den besten Spieler der damaligen Zeit, G. Kasparov. Die Zeit ist jedoch nicht stehen geblieben, und heutzutage sind wir an einem Punkt, an dem ein Programm nicht nur einen einzelnen Wettkampf knapp für sich entscheiden kann, sondern wir beobachten, daß die Computerspieler gerade dabei sind an den besten menschlichen Schachspielern vorbeizuziehen.

Wenn Computer Spiele wie Schach, Dame oder Othello spielen, benutzen sie meistens einen Spielbaum-Suchalgorithmus mit heuristischen Blattbewertungen, um eine Stellung zu bewerten. Wichtig ist dabei die Geschwindigkeit, mit der dieser Suchprozeß vonstatten geht. Im Falle des Schachprogramms Hydra hilft uns dabei die FPGA-Technologie, die mittlerweile einen Stand erreicht hat, der es ermöglicht auch komplexe Designs zu verwirklichen. Die Grenze zwischen Hard- und Software verschwimmt dadurch und es ist uns möglich, fein-granulare parallele Anwendungen ohne langwierige Chipentwicklungszeiten zu entwickeln. Zugleich ist es mit Hilfe von Message-Passing-Bibliotheken wie MPI einfacher geworden grob-granulare parallele Anwendungen zu entwickeln. Das Top-Schachprogramm Hydra ist eine high-level Anwendung, die von diesen beiden Welten profitiert.

Referent: Herr Dr. Ulf Lorenz,
Universität Paderborn
 
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 17. Februar 2005
Der Schneller-ist-langsamer-Effekt und andere Paradoxien in Produktion, Logistik und Verkehr

Durch die nichtlineare Interaktion in Systemen, die aus vielen Komponenten bestehen, gibt es häufig eine komplexe Dynamik und unerwartete Effekte. Das beginnt bei bestimmten Staubildungsphänomenen, die durch eine Verringerung des Verkehrsflusses ausgelöst werden können, und endet bei dem "Freezing-by-Heating-Effekt", der eine Erstarrung von Systemen beschreibt, die zu starken Variationen ausgesetzt werden.
Ein Schwerpunkt des Vortrags bildet der "Schneller-ist-Langsamer"-Effekt. Er wurde in panischen Menschenmengen entdeckt und seither in verschiedenen Produktions- und Logistiksystemen identifiziert. Durch Umkehrung des Effekts lassen sich zum Teil 30% Produktionssteigerung und mehr erreichen.

Darüber hinaus spielt der Peitschenschlageffekt eine wichtige Rolle, der in Produktionsnetzen und Organisationsstrukturen leicht zu einer chaotischen Dynamik und Ineffizienzen führt. Dabei soll insbesondere die Bedeutung der Netzwerkstruktur beleuchtet und im Zusammenhang mit Katastrophenmanagement diskutiert werden.

Referent: Herr Prof. Dr. Dirk Helbing,
TU Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften, Leiter des Instituts für Wirtschaft und Verkehr
 
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  7. Februar 2005
100. Seminar des Fachbereiches Informatik/Mathematik der HTW

Thema: Warum ist Softwareentwicklung so schwierig - oder - warum scheiterten "Toll Collect" und viele Web-Projekte

Im Rahmen einer Panel-Diskussionsrunde kommt es zum wissenschaftlichen Gedankenaustausch zwischen
* Prof. Eisenecker, Universität Leipzig - "Aktuelle Trends im Softwareentwurf"
* Prof. Dr. Jungmann, Robotron GmbH - "Praktische Anwendungsentwicklung"
* Prof. Fritzsche, HTW Dresden - "Fehlersuche- und Test von Software"
Nach einem Eingangsvortrag jedes Referenten von etwa 15 Minuten soll insbesondere mit dem Auditorium eine sehr spannende und anregende Diskussion stattfinden.

Nach der wissenschaftlichen Diskussion wird zu einem Imbiss und einem kleinen Umtrunk eingeladen.

Referent: Herr Prof. Dr.-Ing. T. Wiedemann
 
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 27. Januar 2005
Strukturelle Proteininteraktionen und ihre funktionale Annotation mit der Gene Ontology

While there are some 1,000,000 proteins annotated and documented, comparatively little is known about their interactions. This is however the vital context, in which to interpret function. To complement experimental approaches to protein interaction, I will describe PSIMAP, the protein structure interaction map. PSIMAP is based on known structures from the Protein Databank PDB and considers interactions at the superfamily level of domains. I will describe a fast algorithm to compute domain-domain interactions and will present an analysis of the network and its structure and evolution.
To functionally annotate protein interactions I will discuss the Gene Ontology, a structured vocabulary of some 19.000 terms, and its use to search the biomedical literature. To this end, I will discuss the problem of textmining and will present the GoPubMed system for ontology-based literature search.

Referent: Herr Prof. Dr. Michael Schroeder,
TU Dresden, Fakultät Informatik
 
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  6. Januar 2005
Praxisseminar Wirtschaftsinformatik: Die Praxis effektiver Supply Chain Operations - Bedeutung von eBusiness für die Entwicklung von SCO

Inhalt:.
Beispiel 1: myToys.de
Beispiel 2: Kundenbeispiel TNT

Fazit: Welche intellectual "Skills" sind notwendig, um erfolgreich unternehmensübergreifende SCO zu etablieren

Referent: Herr Dr. Michael Müller-Wünsch,
Director ICS Central & Eastern Europe, TNT Logistics Deutschland GmbH
 
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