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 25. November 2004
Softwarearchitekturen der Zukunft

Komponentenorientierte Softwareentwicklung ist eine Schlüsseltechnik zur Wiederverwendung von Software und somit zur Kostenreduktion im Entwicklungsprozess. In den letzten Jahren hat man sich vielfältig mit den Eigenschaften von Komponentenmodellen beschäftigt, hat aber recht wenig über den Zusammensteckprozess per se nachgedacht, die Ebene der Komposition. Das führt dazu, dass zwar mittlerweile ausgereifte Komponentensysteme existieren, Wiederverwendung aber nach wie vor nur sehr eingeschränkt verwirklicht werden kann.

Dieser Vortrag stellt das Konzept der gestuften Softwarearchitektur vor.
Ein System mit einer gestuften Architektur besteht aus mehreren Berechnungsstufen, die hintereinander ablaufen und sich auseinander erzeugen. Dabei verwendet jede Stufe ein eigenes Komponentenmodell, sowie eine eigene Architektur. Lässt man eine Stufe ablaufen, werden sowohl die Komponenten als auch die Architektur der nächsten Stufe erzeugt. Mithilfe einer gestuften Architektur lassen sich komplexe Systeme konstruieren, deren 0. Stufe dennoch sehr einfach aussieht. Wir präsentieren einige Beispiele von Systemen, die gestufte Architekturen haben bzw. haben sollten und zeigen, dass auf jeder Stufe der Architektur Wiederverwendung im stufenspezifischen Komponentenmodell möglich ist. Damit ergibt sich insgesamt ein wesentlich höherer Wiederverwendungsfaktor als bei Standardanwendungen. Als Abfallprodukt ergibt sich die Antwort darauf, warum Web Engineering so komplex ist, sowie ein Ausblick auf modellgetriebene Architektur (MDA), wie sie in einigen Jahren aussehen könnte.

Referent: Herr Prof. Dr. Aßmann,
TU Dresden, Fakultät Informatik
Präsentation:
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 11. November 2004
Das Lößen von Usability- und Accessibility-Problemen im IBM Entwicklungsprozess

Genauso wie gute Gebrauchstauglichkeit nur durch systematisches Usability Engineering erreicht werden und nicht zum Schluss in ein Produkt "hineingetestet" werden kann, erfordert barrierefreie Gestaltung (Accessibility) ein sorgfältig geplantes Vorgehen und das Zusammenarbeiten verschiedener Experten in einem multidisziplinären Team. Dieser Vortrag beschreibt, wie dieser Ansatz bei der Entwicklung von IBM Produkten umgesetzt wird.

Nach einem Überblick über die Prinzipien und Aktivitäten des Usability Engineerings erläutert er, wie die Anforderungen der Accessibility in den Phasen der Softwareentwicklung adressiert werden: die Verankerung im Produktentwicklungsprozess, die Einbettung in das Usability Engineering, sowie spezielle Design- und Test-Aktivitäten.

Zur Person:

Dirk Willuhn, Dipl. Psych., ist seit 1988 im Bereich Usability Engineering bei der IBM Deutschland Entwicklung GmbH tätig. Er organisiert und leitet multidisziplinäre User-Centered Design Prozesse für Softwareentwicklung in internationalen Teams, mit den Tätigkeitsschwerpunkten Gestaltung und Evaluierung von Nutzungsschnittstellen sowie Accessibility. Darüber hinaus ist er in firmeninternen und externen Gremien (DATech AG Usability-Engineering & Software-Ergonomie) an der Entwicklung von Prozessen und Methoden des Usability Engineerings beteiligt.

Referent: Herr Dirk Willuhn,
IBM Deutschland Entwicklung GmbH, Information Development and User-Centered Design
Präsentation:
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 21. Oktober 2004
Informationstechnologie im Rechnungswesen - Herausforderungen und innovative Gestaltungsmöglichkeiten

Gliederung:
- Aktuelle Anforderungen an ein modernes Rechnungswesen
- Investitionsentscheidungen für Finanzsysteme
- Einflussfaktor IT-Infrastruktur
- - Heterogenität von Finanzsystemen
- - Verfahren der Datenübertragung
- - Bedeutung des Internets/Intranets
- Einflussfaktor Reporting
- - Verwendete Software für die zentrale Berichterstattung (Data Warehousing)
- - Flexibilität des Berichtswesens
- - Konsistente Speicherung von Plan- und Istdaten
- Zukunftsweisende Gestaltungsoptionen
- - Einsatz von Finanzportalen
- - Executive Information Systems
- - Business Process Outsourcing im Rechnungswesen

Referent: Herr Holger Waide,
Accenture - Management Consulting and Technology Services
 
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 15. Juli 2004
Agilität - der Spagat zwischen Ultraleichtbau und Giganten

Vorgehensmodelle stellen eine Ansammlung von jahrelanger Erfahrung aus den unterschiedlichsten Projekten dar, vereint zu einer großen Menge von Aktivitäten, Methoden und Ergebnistypen. Eine feinsäuberliche Dokumentation von Anweisungen zur Abarbeitung, die aufeinander aufbauen und miteinander verknüpft sind. Aber wie kann es sein, dass Projekte scheitern, obwohl sie sich an diese Regeln und so genannten "Best Practices" halten?

Der Grund dafür liegt meist darin, dass in diesen Projekten die eingesetzten Modelle in keinem Verhältnis zu den projektspezifischen Erfordernissen stehen. Es fehlt die Steuerung und Anleitung zur richtigen Auswahl der Bausteine der Vorgehensmodelle. Genau an dieser Stelle setzt die "Agilität" an. Sie versucht neben verstärkter Kommunikation und Flexibilität auch anhand von Rahmenbedingungen eine Art Wegweiser durch den Dschungel der Vorgehensmodelle zu bieten.
Lernen Sie im Vortrag die Grundprinzipien von agilen Vorgehensweisen kennen und für zwei Disziplinen, wie sie in die Praxis überführt werden können und konkrete Handlungsanweisungen liefern.

Referent: Thorsten Cziharz ist seit über 5 Jahren Berater, Trainer und Qualitätsmanager bei der SOPHIST GmbH. Zu seinen Aufgabenschwerpunkten gehört die Unterstützung von Kunden bei deren Systemanalysen. Spezialisiert auf Methoden und Vorgehensmodelle des Requirements Engineering und der Geschäftsprozessanalyse begleitet er zahlreiche Projekte in der Erhebung und Optimierung von Anforderungen und Geschäftsprozessen. Der Themenschwerpunkt seiner Tätigkeit als Trainer liegt im Bereich Requirements Engineering & Management und Produktschulungen.

Referent: Herr Thorsten Cziharz,
SOPHIST GmbH, Nürnberg
Präsentation:
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  6. Juli 2004
Interoperable Löungen für Geodaten

Der Vortrag soll einen Überblick über die Entwicklung von interoperablen Lösungen für Geo-Umwelt-Raum-Informationen von der globalen über nationale bis zur kommunalen Ebene auf der Basis einheitlicher Referenzsysteme, webbasierter Dienste und Standards vermitteln. Ziel ist nicht nur die umfassende und multivalente Nutzung der Geodaten-Ressourcen innerhalb der Verwaltung, sondern gerade auch für die Wirtschaft und die Bürger. Daher wird die Schaffung einer Geo-DIENSTE-Infrastruktur zur Bereitstellung von Metainformationen über Verfügbarkeit, Qualität, Aktualität und Kosten sowie zur Bereitstellung mittels interoperabler Systeme und Netzwerke zu einer vordringlichen Aufgabe. Dies führt im föderal organisierten, deutschen Vermessungswesen zu technischen, organisatorischen und rechtlichen Problemen mit langwierigen Entscheidungsprozessen in Bund, Länder und Kommunen. Es bedarf noch grösserer Anstrengungen, um den Rückstand zu europäischen (ESDI & INSPIRE) und globalen (GSDI) Entwicklungen aufholen zu können. Sachsen steht hier leider erst am Anfang, und es bedarf nicht nur grösserer Anstrengungen seitens der Geodäten, sondern auch der Unterstützung seitens der Informatiker, um eine Geo-Informations-Infrastruktur der Region Sachsen an das internationale Niveau heran zu führen.


Hintergrundinformationen:

Geodateninfrastruktur - Entschließung des Deutschen Bundestages
Mit seiner Entschließung vom 15. Februar 2001 fordert der Deutsche Bundestag die Bundesregierung auf, politische Maßnahmen zu ergreifen, um in Deutschland den Aufbau einer nationalen Geodateninfrastruktur als öffentliche Infrastrukturmaßnahme zügig voranzutreiben. Bund, Länder und private Initiative sind aufgerufen, in vertrauensvollem und engem Zusammenwirken die in den Geowissenschaften und Geoinformationen liegenden Chancen nachhaltig zu nutzen und weiter zu verbessern.
Kernbestandteil der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) ist die Nationale Geodatenbasis (NGDB), die aus Geobasisdaten (GBD), Geofachdaten (GFD) und deren Metadaten (MD) besteht. Mit Hilfe der Geodatenbasis, eines Geoinformationsnetzwerkes sowie von Diensten und Standards schafft die GDI-DE die Voraussetzungen für die Gewinnung, Auswertung und Anwendung von Geoinformationen. Diese finden Verwendung bei Nutzern und Anbietern in den öffentlichen Verwaltungen, im kommerziellen und nichtkommerziellen Sektor, in der Wissenschaft und für die Bürger.
Der Aufbau der GDI-DE soll in einem dreistufigen, vom IMAGI koordinierten Prozess, erfolgen.
Ziel der 1. Stufe ist die Erstellung des Metainformationssystems GeoMIS.Bund zur Recherche über Geodaten des Bundes.
Ziel der 2. Stufe ist die Harmonisierung der Geodatenbestände und die Entwicklung von Schnittstellen, Konvertierungsmodulen, Normen, Standards und Verfahren zur Datenintegration. Der Grunddatenbestand in der NGDB ist von den Ressorts durch Bestands- und Bedarfsanalysen zu überprüfen. Bei der Harmonisierung der Geodaten und der Festlegung von geodätischen Referenzsystemen wird der europäische Kontext berücksichtigt. Als gemeinsame Basis für einen ressortübergreifenden Objektartenkatalog bietet sich das neue ALKIS/ATKIS-Datenmodell an, das ISO-konform ist.
Ziel der 3. Stufe ist die schrittweise Implementierung der Nationalen Geodatenbasis. Für den Aufbau der GDI-DE wurden folgende Handlungsfelder als notwendig identifiziert:
Ergreifen politischer Maßnahmen (u.a. die Abhaltung einer Bund-Länder-Konferenz zu dem Thema),

Definition der Nationalen Geodatenbasis, Bedarfs- und Bestandsanalyse des Grunddatenbestandes, Optimierung der Bezugs- und Abgabebedingungen für Geodaten, Durchführung von Qualifizierungsinitiativen, Harmonisierung der NGDB, Umsetzen von Normen, Standards sowie semantischen Modellen und Regeln, Aufbau eines bundesweiten, offenen Geodatennetzwerkes mit der Möglichkeit, auf Geodaten, Metadaten und Dienste zugreifen zu können (GeoPortal), Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit.

Um die Geodateninfrastruktur entwickeln und betreiben zu können, ist eine Organisations- und Managementstruktur zur Koordinierung und Verwaltung von Geschäftsvorgängen auf lokaler, regionaler, nationaler und transnationaler Ebene erforderlich. Erfolgreich durchsetzen lässt sich die Geodateninfrastruktur Deutschland nur mit wirkungsvoll eingesetzten politischen Handlungsinstrumenten.
Teile einer Geodateninfrastruktur:

Kernbestandteil einer Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) ist die Nationale Geodatenbasis (NGDB), die aus Geobasisdaten (GBD), Geofachdaten (GFD) und deren Metadaten (MD) besteht.
NGDB = {Geobasisdaten, Geofachdaten, Metadaten}
Mit Hilfe der Nationalen Geodatenbasis, eines Geoinformationsnetzwerkes von Diensten und Standards schafft die GDI-DE die Vorraussetzungen für die Gewinnung, Auswertung und Anwendung von Geoinformationen für Nutzer und Anbieter in den öffentlichen Verwaltungen, im kommerziellen und nichtkommerziellen Sektor, in der Wissenschaft und für die Bürger.
GDI-DE = {NGDB, Netzwerk, Dienste, Standards}
Umsetzung und Aufbau einer GDI-DE:

Der IMAGI hat auf seiner 7. Sitzung im Oktober 2001 hierzu ein Drei-Stufen Konzept entwickelt. Hierin soll über den Aufbau eines Zugangs zu Geodaten (Metainformationsservice), der Harmonisierung der Objektartenkataloge (einheitliche Fachbegriffe, -kataloge) und der Implementierung (internetbasiertes GeoPortal) eine Geodateninfrastruktur für Deutschland realisiert werden. Die erste Stufe ist mit der Fertigstellung von GeoMIS.Bund 2003 bereits annähernd realisiert. Die Strategie für die Umsetzung der Stufen zwei und drei werden momentan modellhaft in Pilotprojekten erarbeitet.

Referent: Herr Dr. F. Hoffmann,
Vorstandsvorsitzender IGN e.V., Dresden
 
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  1. Juli 2004
Für und Wider der Patentierung von Software

Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, in wieweit Software überhaupt patentiert werden soll und darf, gerade auch nach der Diskussion des Beschlusses der umstrittenen Softwarepatent-Direktive im Europäischen Parlament.

Allerdings hat sich eine gefestigte Rechtssprechung entwickelt, wonach Ideen und Grundsätze, die einer Software zugrunde liegen, dem Patentschutz zugänglich sind.

Aus diesem Grunde soll in der Veranstaltung die Frage diskutiert werden, unter welchen Bedingungen und mit welchen Mittel Software, vor allem aber softwarebezogene Erfindungen schutzfähig sind. Aber auch die Frage, wann ein Schutz nicht möglich oder nicht zweckmäßig ist, wird erörtert werden.

Zusammenfassend soll der Schwerpunkt also auf den Möglichkeiten, Mitteln und Grenzen patentrechtlicher Sicherung von Software liegen.

Referent: Herr Peter Adler,
Patentanwälte - European Patent Attorneys - European Trademark Attorneys, Dresden , Patentinformationszentrum Dresden
Präsentation:
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 10. Juni 2004
Zuverlässige Systeme

Traditionell kommen zuverlässige Computersysteme (dependable systems) in sicherheitskritischen Umgebungen zum Einsatz.

In diesem Vortrag werden Ansätze und Techniken vorgestellt, die bei der Entwicklung solcher sicherheitskritischer Systeme zum Einsatz kommen. Warum in Zukunft Techniken zuverlässiger Systeme auch in nicht kritischen Systemen (z.B. in pervasive systems) zum Einsatz kommen werden, wird im letzten Teil des Vortrags angesprochen.

Referent: Herr Prof. Dr. Fetzer,
TU Dresden, Fakultät Informatik
 
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 27. Mai 2004
Boltzmann-Maschinen und Bildanalyse

Die Interpretation von Bildern (das Sehen) ist eine sehr einfache und zugleich sehr schwierige Aufgabe: Menschen und Tiere "lösen" sie scheinbar en passant und im Sekundentakt. Will man dagegen Teilaspekte des Sehens automatisieren, so stößt man gewöhnlich auf Schwierigkeiten.

In dem Vortrag vergleichen wir die Arbeitsweise der ersten Schichten des visuellen Kortex mit modernen Methoden der Bildanalyse und zeigen, dass letztere als Netze stochastischer Neuronen -- so genannte Boltzmann-Maschinen -- darstellbar sind. Wir demonstrieren, wie diese Modelle für eine Reihe von Anwendungsaufgaben (Stereosehen, Texturmodellierung, selbstlernende Segmentierung medizinischer Bilder) mit Erfolg eingesetzt werden.

Die Arbeitsweise der "höheren" Integrations- und Assoziationsregionen des visuellen Kortex ist dagegen nur in Ansätzen untersucht. Auch aus informatischer Sicht stellen Aufgaben, wie die erkennende Interpretation komplexer Bildszenen eine große Herausforderung dar. Als Ausblick wird im Vortrag ein möglicher Ansatz zur Lösung derartiger Aufgaben vorgestellt.

Referent: Herr Dr. B. Flach,
TU Dresden, Fakultät Informatik
 
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 13. Mai 2004
Das Schülerrechenzentrum Dresden - Begabtenförderung für Informatik und Elektronik

Referent: Herr Dr. Michael Unger,
Frau Steffi Heinicke,
Herr Prof. Dr. St. Friedrich,
Ankündigung:
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Ort: Schülerrechenzentrum an der TU Dresden
Gret-Palucca-Str. 1
01069 Dresden
2. Etage
Zeit: 13.05.2004 (Donnerstag) um 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
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  6. Mai 2004
Industrielle Kommunikation im Spannungsfeld neuer Anforderungen und Technologien

Referent: Herr Prof. Dr. Wollschlaeger,
TU Dresden, Fakultät Informatik
 
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 15. April 2004
Spezifikation und Verifikation von Hardwarekommunikationsprotokollen im Systemkontext auf der Basis einer Erweiterung von SystemC

Die Architektur heutiger digitaler Systeme und Systems-on-Chip ist durch zunehmend komplexere Kommunikationsinfrastrukturen charakterisiert. Für die Kommunikation zwischen Funktionsblöcken und Modulen kommen in zunehmenden Maße serielle, paketorientierte Hochgeschwindigkeitsprotokolle zum Einsatz wie z.B. USB oder PCI-XP für Off-Chip-Kommunikation auf PC-Plattformen. Für die Realisierung von On-Chip-Kommunikation zeichnet sich ein ähnlicher Trend in Form von Netzwerken-on-Chip auf der Basis dedizierter Protokolle ab.

Im Vortrag wird eine Methodik zur effizienten Spezifikation derartiger Protokolle im Kontext einer Systemspezifikation sowie der Verifikation der Systemkommunikation und auf der Basis derartiger Protokollspezifikationen vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Synthese von Controllerhardware aus solchen Protokollspezifikationen.

Referent: Herr Robert Siegmund,
Advanced Micro Devices (AMD) Dresden
 
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 27. März 2004
10. Absolvententreffen der Informatiklehrer

"Mehrseitige Sicherheit : =Autonomie+Datensicherheit+Datenschutz"
anschl. Workshops und Diskussionen zu den vorliegenden Lehrplanentwürfen Informatik

Referent: Herr Prof. Dr. Pfitzmann,
TU Dresden
 
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 22. Januar 2004
Papierlose Unterstützung von Geschäftsprozessen mit mobilen Technologien - Beispiele aus der Praxis von SAP SI

Die neuen Technologien der SAP AG Walldorf enthalten neue Möglich-keiten für die Abbildung bzw. Unterstützung von Geschäftsprozessen im R/3-Umfeld durch mobile Geräte. Dabei kommen mobile Standardgeräte auf Basis Windows CE zum Einsatz. Die SAP Systems Integration AG Dresden als Tochter der SAP AG Walldorf ist im Bereich mobiles Com-puting im SAP-Umfeld sehr lange aktiv und kann auf erste Erfahrungen mit den neuen Technologien für den mobilen Einsatz zurückgreifen. Es wird einerseits die Technologie-Infrastruktur vorgestellt, andererseits wird vor allem auf die Geschäftsprozessveränderungen der realen Abläufe ohne den bisherigen Papiereinsatz am Beispiel der Ver- und Entsorgungsindustrie eingegangen, da sich darin eine erhebliche Bedeutung für die Projektabwicklung und Implementierungsstrategie im SAP-Umfeld verbirgt.

Referent: Herr Dipl.-Phys. Alf Schweiker,
Director Business Unit, SAP Systems Integration AG Dresden
 
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  8. Januar 2004
Bibliotheken als Informationsanbieter und Wissensressource - Erfahrungen, Projekte, Ideen

Die Bibliotheken sichern den freien Zugang zur Information. Das Erwerben, Erschließen, Vermitteln und Bewahren des gedruckten und zunehmend auch des elektronischen Schrifttums zählt zu ihren Hauptaufgaben. Mit der explosionsartigen Vervielfachung konventioneller und digitaler Medien wachsen die Herausforderungen an die Bibliotheken, die sich in Kooperationsverbünden und Netzwerken zusammengeschlossen haben, um im Zeitalter der Globalisierung und Spezialisierung dem kontinuierlich steigenden Bedarf an Informations- und Literaturvermittlung nachkommen zu können.

Der Vortrag berichtet über nationale und internationale Bibliotheksnetzwerke, über die Programme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Überregionale Literaturversorgung, Aufbau Virtueller Fachbibliotheken) und am Beispiel der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden über konkrete Erfahrungen, Projekte und Ideen einer gleichermaßen traditionsreichen wie modernen Bibliothek des 21. Jahrhunderts.

Referent: Herr Herr Dr. T. Bürger,
Generaldirektor, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
 
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