2. Dezember 2011
6th Workshop on Business Intelligence
Data Quality Management: Kostentreiber oder Erfolgsfaktor der Business Intelligence?
Die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Business Intelligence Research e.V. und der Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik (GI) mit Unterstützung der TIQ Solutions GmbH, der T-Systems Multimedia Solutions und des TDWI Germany e.V. in den Räumlichkeiten der TU Dresden ausgerichtet wird, widmet sich in bewährter Weise aktuellen Themen zur Business Intelligence (BI).
Die Forderung, Informationen im Unternehmen als Produktionsfaktor zu behandeln, ist nicht neu. Sie rückt aber vermehrt in den Vordergrund, da gerade in dezentralen und komplexen Unternehmensstrukturen die Zahl der Geschäftstreiber wächst, die ein unternehmensweites Datenmanagement als Grundlage für die betriebliche Informationsbasis und damit auch der Business Intelligence voraussetzen:
- Ein integriertes Endkundenmanagement in der Telekommunikationsbranche ist nur möglich, wenn sämtliche Vertrags- und Rechnungsdaten konsistent, aktuell und schnell verfügbar sind.
- Im strategischen Einkauf von Produktionsunternehmen müssen Stammdaten zu Lieferanten konsistent und korrekt über verschiedene Sparten vorhanden sein und Transparenz über Hierarchiebeziehungen sowohl in Bezug auf die Lieferantenorganisation als auch in Bezug auf das eigene Unternehmen existieren.
- In vielen Unternehmen hat sich die Informationstechnologie ohne übergreifende Steuerung entwickelt -- mit der Folge, dass häufig nicht bekannt ist, welche Anwendungssysteme führend bei der Haltung und Bereitstellung von beispielsweise Produkt- oder Materialstammdaten sind.
- Im Zuge der wachsenden Zahl behördlicher und gesetzlicher Auflagen steigen die Anforderungen an die Berichtsfähigkeit und das Risikomanagement von Unternehmen: Ohne hochqualitative Daten sind Registrierungs- und Nachverfolgbarkeitspflichten in der chemischen Industrie nicht zu realisieren.
Diese Beispiele verdeutlichen eindrucksvoll den Stellenwert hochqualitativer Daten im Unternehmen. Was nun u.a. dafür getan werden kann, um dies zu erreichen, soll von den Referenten des Workshops geklärt werden, die ausnahmslos von namhaften, international agierenden Unternehmen stammen und in prägnanter Form ihre neuesten Erkenntnisse zum Thema Business Intelligence und Data Quality Management präsentieren. Profitieren Sie von den Erfahrungen von Wissenschaft und Wirtschaft und nutzen Sie die Gelegenheit mit Experten zu sprechen. Wir laden Sie ein, diesen spannenden Tag mit uns zu gestalten.
| 10.00 - 10.15 Uhr | Begrüßung & Eröffnung des Workshops Prof. Dr. Andreas Hilbert, TU Dresden | |
| 10:15 - 10:45 Uhr | Keynote: Datenqualitätsmanagement aus unternehmensweiter Sicht Jan Hüfner, DGIQ e.V. | |
| 10:45 - 11:30 Uhr | Data Quality Management: Geht doch auch ohne! Eckhard Kalbhenn, BearingPoint GmbH | |
| 11:30 - 13:00 Uhr | Mittagspause | |
| 13:00 - 13:45 Uhr | Datenqualitätsanalyse mit modernen BI-Werkzeuge Linda Schikowsky, TIQ Solutions GmbH | |
| 13:45 - 14:30 Uhr | Datenqualität - Schlüsselelement eines erfolgreichen Master Data Management Marco Fischer, Robotron GmbH | |
| 14:30 - 15:15 Uhr | Kaffeepause | |
| 15:15 - 16:00 Uhr | Datenmanagement und Datenanalyse bei Home Entertain der Deutschen Telekom AG, Andreas Richter, TIQ Solutions GmbH | |
| 16:00 - 16:45 Uhr | Verfahren zur Durchsetzung der operativen Bereinigung von Datendefekten, Sven Andersen, accantec consulting AG | |
| 16.45 - 17.00 Uhr | Abschluss des Workshops Prof. Dr. Andreas Hilbert, TU Dresden |
| Datum: | Freitag, den 02. Dezember 2011 | |
| Uhrzeit: | 10.00 - 17.00 Uhr, Einlass ab 9.30 Uhr | |
| Ort: | TU Dresden, Festsaal der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Hülsse-Bau, Nordflügel, 3. Etage, Helmholtzstraße 10, 01069 Dresden |
In den Pausen und im direkten Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, bei Getränk und Snack den einen oder anderen Aspekt aus der Diskussion zu vertiefen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Registrierung erbeten bis spätestens 28. November 2011 unter: www.bi-research.de
14. April 2011
9. PROCESS & IT INTEGRATION FORUM
Das 9. ProIT-Forum findet am 14. April 2011 um 17:00 Uhr statt - diesmal mit einem Thema aus der IT-Architektur:
Erfolgreiches Anforderungsmanagement: Projekte konsequent planen und steuern
Die Entscheidungen, welche der zahlreichen fachlichen und technischen Anforderungen in einem Unternehmen zur Umsetzung kommen, haben starken Einfluss auf seine Wettbewerbsfähigkeit. Das richtige Maß an Strukturierung, die Fokussierung auf Geschaäftsprozesse und eine entsprechende Methodik sind notwendig, um Projektentscheidungen im Gesamtkontext des Unternehmens treffen zu können. Je früher diese Entscheidung im Projektentstehungsprozess auf einer transparenten und einheitlichen Grundlage getroffen wird, desto höher sind die Erfolgsaussichten des Projektes. Kombiniert mit einem leistungsstarken operativen Anforderungsmanagement sichern Sie die Planbarkeit und Steuerung Ihrer Projekte. Im 9. ProIT-Forum möchten wir gemeinsam mit Ihnen Ansätze aus der Praxis, eine vielversprechende neue Methodik sowie ein mögliches Tooling diskutieren.
Wir freuen uns auf Sie!
Vortragsthemen und Referenten:
Praxisbeispiel Anforderungsmanagement bei der AUDI AG
Sahin Ilgen, AUDI AG
Software und Informationstechnologie liefern einen wesentlichen Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg der Automobilhersteller. Der Grad der Standardisierung und eine hohe Softwarequalität liegen dabei im Fokus großer Konzerne. Liefert die umgesetzte Lösung adäquat die geforderte fachliche Funktion, gelten Projekte im allgemeinen als erfolgreich. Ein gelebtes Anforderungsmanagement bietet die entsprechenden Methoden und Werkzeuge, um fachliche Anforderungen zielgerichtet in IT-Lösungen umzusetzen.
Herr Sahin Ilgen gewährt in seinem Vortrag einen Einblick in die praktische Durchführung des Anforderungsmanagement bei der AUDI AG. Sowohl die Anforderungsspezifikation als auch die Nachverfolgung selbiger im IT-Entwicklungsprozess bilden dabei den Rahmen.
Anforderungen prozessorientiert managen
Markus Lemke, Volkswagen Financial Services AG
Franziska Kunze, ITARICON GmbH
Frau Kunze und Herr Lemke spannen den Bogen von einer Geschäftsanforderung über deren Verortung im Unternehmen hin zur Abwicklung im Projekt. Projektanforderungen können anhand eines stabilen Ordnungssystems auf standardisierte Art und Weise strukturiert werden. Der Übergang zur prozessualen Betrachtung gelingt aufbauend auf dieser Einordnung. In jeder Projektphase werden Anforderungen sukzessive um Verweise auf deren Konzeption und Implementierung ergänzt. So entsteht die nötige Transparenz über den Lebenszyklus der Anforderungen. Diese Methodik unterstützt Projekt- und Anforderungsmanager in ihren Planungs- und Steuerungsaufgaben sowohl aus Unternehmenssicht als auch aus Projektsicht.
Das richtige Anforderungsmanagementwerkzeug - Was leistet planningIT?
Jan Foitzik, alfabet AG
Weltweit klagen führende Unternehmen darüber, dass die IT die Erwartungen hinsichtlich Lieferung, Leistung und Wertbeitrag nicht erfüllt. Der Grund dafür ist eine unzureichende Kommunikation: Geschäftsstrategien werden der IT nicht richtig kommuniziert und IT Entscheidungen sind für das Business nicht nachvollziehbar. Das Demand Management in planningIT als Bestandteil eines optimierten Business IT Managements zielt im Besonderen auf die Verbesserung der Kommunikation zwischen Business und IT ab. Anforderungen werden nicht einfach nur nach monetären Gesichtspunkten betrachtet und bewertet, sondern darüber hinaus in die Unternehmensarchitektur eingeordnet. Hierbei erfolgt eine systematische, fachliche und technische Verortung, die anschließend eine sinnvolle Bündelung und Prüfung der Anforderungen ermöglicht.
Termin:
14. April 2011, 17:00 Uhr
Ort:
Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
Laborgebäude Natur- und Ingenieurwissenschaften
Hörsaal N 101
Andreas Schubert Straße
Ecke Schnorrstraße
01069 Dresden





